Henrietta Horn

Fulminante Eröffnung

Jan Zier, taz, 2.11.2010

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Anderenorts ist die Choreographin Henrietta Horn schon länger als Koryphäe des Tanztheaters bekannt. Im Bremer Theater hat die langjährige Chefin des renommierten Essener Folkwang Tanzstudios noch nie inszeniert […]

 

Mit dem jetzt uraufgeführten Stück „Flash Mob“ wird das Norddeutsche Tanztreffen eröffnet. Wobei man sagen muss, dass es weder einen der Mode gewordenen „Flash Mobs“ beinhaltet noch sich im engeren Sinne um diese scheinbar spontanen, via Mails, Online-Communitys oder Handys organisierten Menschenaufläufe dreht. Es ist eher eine ironisch-kritische Bestandsaufnahme der Web 2.0-Digitalwelt und ihrer Erscheinungsformen. […]

 

Horn rückt den Tanz hier näher ans Sprechtheater, schafft eine dichte Atmosphäre mit emotionaler Spannung, kreiert dabei ebenso grandiose wie witzige Soli […]. Und erntet dafür völlig zu Recht fulminanten Premierenapplaus.

 

 

Faszination und Sprachlosigkeit

Simone Wiegand, Nordwest-Zeitung

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[…]Spielerisch begegnet das Tanzstück der virtuellen Welt, in der "Flash Mobs" gedeihen und sich junge Menschen tummeln. Choreographin Henrietta Horn beleuchtet das Massenphänomen vielschichtig zwischen Faszination und Sprachlosigkeit, schräg, berührend und ernst.

 

 

Sich ganz spontan zu „Flash Mob“ verabreden

Hartmut Regitz, kultiversum.de, 30.11.2010

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[…]Viele Jugendliche werden sich in dem kurzweiligen, bei aller Unterhaltsamkeit durchaus tiefgründigen Stück wieder finden, und deshalb kann man den Zuschauer nur zu einem raten: Zum Telefon oder Laptop greifen und sich ganz spontan zu „Flash Mob“ verabreden.

 

 

Trifft den Zahn der Zeit

Martina Burandt, Diabolo

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[…]“Flash Mob“ trifft inhaltlich wie tänzerisch den Zahn der Zeit, ist kurzweilig und überraschend wie unsere virtuelle Gesellschaft und das Bremer Tanztheater-Ensemble erfahren wir so mal wieder ganz neu.

 

 

Das Publikum feierte

Sabine Komm, Die Welt, 2.11.2010

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[…] Das Publikum feierte die einstündige Skizzierung mit intensivem Applaus. […]

 

 

Auseinandersetzung mit digitalen Kommunikationsformen

Regina Jerichow, Nordwest-Zeitung, 1.11.2010

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[…] Es ist eine kritisch-ironische Auseinandersetzung mit digitalen Kommunikationsformen. […] Das einstündige Stück […] ist ebenso kritisch-ironisch wie spritzig-witzig. […]

 

 

Kuriose Szenen

Alexandra Albrecht, Weser Kurier. 1.11.2010

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[…] In diversen kuriosen Szenen greift Henrietta Horn die Absurditäten dieser virtuellen Welt auf. […]

 

 

Strudel der sozialen Netzwerke

Rainer Beßling, Kreiszeitung, 1.11.2010

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[…] Den Zuschauer treffen nicht kulturkritische Kommentare, er wird in die Strudel der sozialen Netzwerke hineingezogen. […] Überhaupt gelingt Henrietta Horn neben Rasanz und Rumor eine angenehm entspannte Haltung zum Thema und witzige Umsetzung des Stoffs. […]

 

 

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