Henrietta Horn

   

 

 

„Siebzehn"

Poesie und Wagnis im Tanz

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Dass Henrietta Horn noch einen engen Kontakt mit der Folkwang Hochschule pflegt, - trotz der bedauerlichen Beendigung ihrer Arbeit als Leiterin des Folkwang Tanzstudios im September vergangenen Jahres -, zeigt die Uraufführung ihres neuen Werkes „Siebzehn" im Rahmen des Tanzabends der Studenten des dritten Jahrgangs.

 

Aber sie ist nicht die Einzige, die diesen Abend zum Genuss machte: Urs Dietrich, seit 2000 der alleinige Leiter des Bremer Tanztheaters, gab ebenfalls ein Gastspiel.

 

… Zwei exzellente Uraufführungen an einem Abend.

 

Acht Musiker sind bei Henrietta Horns neuem Stück für siebzehn Tänzer dabei: Justin Schwantes und Ensemble mit Handtrommel, Triangel, Maultrommel, Akkordeon, Blechbläsern und anderen. Wieder versteht es die Choreographin, Musik und Tanz aufs Engste zu verschmelzen. Tänzer werden bisweilen zu Marionetten der Musik.

 

Gruppendynamische Prozesse finden statt. Zweikämpfe spielen sich als Andeutungen im Raum ab. Blitzschnelle, skurrile Bewegungen zeigen eindrucksvoll die innovative Erfindungsgabe der Henrietta Horn. Poesie und Wagnis sind hier eine gute Verbindung eingegangen.

 

… Manch eindrucksvolles Bild nimmt man als Zuschauer mit nach Hause. Das Publikum zeigte sich sowohl von der Leistung der Studenten als auch von den Choreographien begeistert.

 

(Dagmar Schenk-Güllich, WAZ, 29.6.2009)

 

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