Henrietta Horn
 

 

AKTUELL:

 

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Foto: Wolfgang Kleber

 

"Vom Glück des Anfangens" Tanzimprovisationen

 

  • 05. & 06.01. 2018 | 19.30 Uhr 

 

  • Folkwang Universität der Künste

  • Campus Essen Werden/ Neuer Saal Westflügel

  • EINTRITT FREI

 

Wer freie und ungeformte Tanzmomente live erleben möchte, hat an der Folkwang Universität der Künste gleich zu Beginn des Jahres 2018 Gelegenheit. „Vom Glück des Anfangens“ verspricht einen ungewöhnlichen Zugang zur darstellenden Kunst: Was geschehen wird, ist im Vorfeld ungewiss. Dramaturgische Bögen entstehen, versanden, wachsen oder enden abrupt. Es ist eine besondere Herausforderung ohne Absprache und vorbereitete Sequenzen einem Publikum zu begegnen.

 

Ebenso ist es eine große Herausforderung an das Publikum. Nicht alles wird gelingen, das Geschehen braucht Zeit sich zu entwickeln. Neben Henrietta Horn stellen sich mit Ying Yun Chen, Jordan Gigout, Keisuke Mihara, Léa Thomen, Isabel Wamig und Matthias Geuting sechs weitere KünstlerInnen den Fragen nach Regeln, Perspektiven, Freiheit, Erlaubtem und Nicht-Erlaubtem.

 


 

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Foto: Auftaucher mit der Tanzcompagnie Gießen / Fotograf: Rolf K. Weist

 

"AUFTAUCHER"  TANZCOMPAGNIE GIESSEn

 

  • 18.01. 2018 | 20.00 Uhr | taT-studiobühne 
  • Stadttheater Gießen

    Berliner Platz 

    35390 Gießen

    Tickets: 0641-79 57-60 | theaterkasse(at)stadttheater-giessen.de

Ein leerer Bühnenraum, zehn Tänzerinnen und Tänzer, acht Stühle und zwanzig Rasseln – mehr braucht es in AUFTAUCHER nicht, um die Vorstellungskraft der Zuschauerinnen und Zuschauer herauszufordern. Innerhalb weniger Minuten entsteht im Zusammenspiel von Bewegung, Licht und Rhythmus ein atmosphärischer Sog, der alle in seinen Bann zieht. Es ist ein Feuerwerk an Bewegungen und Ausdrucksstärke. Choreografin Henrietta Horn setzt emotionale Vorgänge in physische Bilder um. Spielarten des menschlichen Miteinanders finden sich so auf der Bühne wieder: das Umwerben der Geschlechter, Konkurrenz, Ablehnung, Eifersucht, aber auch Humor, Scham, Sinnlichkeit und Lebenslust. In seiner jetzigen Form wurde das Stück 2001 vom Folkwang Tanzstudio in Jakarta uraufgeführt und international gezeigt. Nach Neueinstudierungen in Essen (2013) und Braunschweig (2016) jetzt mit der Tanzcompagnie Gießen: fast schon ein ›Klassiker des Zeitgenössischen Tanzes‹.

"Im Gruppenrausch

 

Diesmal ist es ein Klassiker des zeitgenössischen Tanzes, den die Tanzcompagnie Gießen mit Gastchoreografin Henrietta Horn einstudiert hat. „Auftaucher“ - 1998 von einem polnischen Theater in Auftrag gegeben - hat sich über Jahre weiterentwickelt. „Auftaucher“ ist fast 20 Jahre alt, es steht also auch für damalige Herangehensweisen an die Erarbeitung von Tanztheater, doch kommt es nicht altmodisch daher. Es wirkt ungeheuer jung, spritzig und lebendig, vor allem humorvoll. Die Spannung wird durchgängig aufrechterhalten, in den ruhigen wie in den lärmenden Szenen. Kleine Brüche sind eingebaut, da reicht manchmal ein Blick, den vor allem die Tänzerinnen gekonnt einsetzen....Was die TCG-ler an darstellerischer Stärke zeigen, ist höchst beeindruckend. Man fühlt sich in diesen Rausch des kämpferischen Wettbewerbs geradezu hineingezogen und erlebt die Scham beim Auftauchen aus diesem Gruppenrausch. Womit auch der unübersetzbare Stücktitel „Auftaucher“ erklärt wäre. Und die internationale Begeisterung: die Geschichte verstehen alle. Tanz als universelle Sprache bestätigt sich einmal mehr.

tanznetz.de 01.12.2017, von Dagmar Klein"

 

 


"tanz_Pleiades"  Uraufführung

 

 

  • 31.01. 2018 | 20.00 Uhr
     
    Anneliese Brost Musikforum Ruhr (Großer Saal)
    Marienplatz 1
    44787 Bochum
    Karten: 0234 – 910 86 66
     
    Iannis Xenakis: Pleiades
    „Melanges, Metaux, Claviers, Peaux“
     
    1979 schuf der griechisch-französische Komponist Iannis Xenakis das Meisterwerk „Pléiades“, komponiert für Musik und Tanz im Auftrag der Percussions de Strasbourg und für das Ballet du Rhin. Für das Fokus-Projekt der Bochumer Symphoniker „Percussion Summit“ wird das Werk in seiner ursprünglichen Idee wiederaufgenommen, neu choreographiert von Henrietta Horn für TänzerInnen der Folkwang Universität der Künste und in enger Zusammenarbeit mit den Musikern des Schlagquartett Köln. 
     
    Choreographie: Henrietta Horn
    Musik: Schlagquartett Köln: Thomas Meixner, Dirk Rothbrust, Achim Seyler, und als Gäste: Johannes Fischer, Gerrit Nulens, Björn Wilker
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    Tanz: Tian Gao,Tomekk Jaschinski, Yen Lee, Julius Olbertz, Giuseppe Perricone, Etienne Sarti,
  • Federico Rodolfo Zapata González
  • Lichtdesign: Reinhard Hubert
     
 

 

 

 

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